20.09.2005, 16:11 Uhr

Mozilla-Browser unsicherer als Internet Explorer

In ihrem halbjährlichen Sicherheitsreport verwerfen die Sicherheitsexperten von Symantec die verbreitete These, dass Open-Source-Browser weniger anfällig seien als der Internet Explorer.
Symantec hält fest, dass die Browser der Mozilla-Familie, zu der unter anderem auch Firefox gehört, die höchste Anzahl an Schwachstellen aufgewiesen haben. Insgesamt wurden 25 Lecks entdeckt, davon stellten 18 Schwachstellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Laut Symantec widerlegen die Zahlen, dass Open-Source-Browser ein Plus an Sicherheit bringen. Tatsache sei jedoch auch, dass die Anbieter solcher quelloffenen Programme in der Regel sehr schnell Patches zur Verfügung stellten, so Symantec. Im gleichen Zeitraum wurden für die Microsoft-Browser 13 Schwachstellen entdeckt, acht davon mit einem hohen Sicherheitsrisiko. Bei beiden Browsern ist erfreulicherweise aber ein Rückgang der Lecks gegenüber dem zweiten Halbjahr 2004 festzustellen. Hier entfielen 32 Schwachstellen auf Mozilla und 31 auf Microsoft. In die Statistik flossen nur diejenigen Sicherheitslücken ein, die auch von den jeweiligen Herstellern offiziell bestätigt wurden. Ferner sei nicht jede der gewerteten Schwachstellen angegriffen worden, gezielte Attacken habe es lediglich gegen die Microsoft-Programme gegeben. Nach Angaben von Symantec ist ein Trend zu erkennen: Angriffe erfolgen zunehmend auf Client-Rechner und weniger auf Server sowie Firewalls.



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