VPN-Dienst in Firefox beworben 23.10.2018, 06:42 Uhr

Mozilla startet Partnerschaft mit ProtonVPN

Mozilla startet in den USA offenbar erste Tests für einen kostenpflichtigen VPN-Dienst. Die verschlüsselte Netzwerktechnologie wird vom Schweizer Partner ProtonVPN zur Verfügung gestellt.
(Quelle: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)
Mozilla und ProtonVPN gehen künftig offenbar gemeinsame Wege: Wie der Webentwickler und Mozilla-Spezialist Sören Hentzschel auf seinem Blog schreibt, starten die Unternehmen in den USA ein erstes Test-Programm für einen kostenpflichtigen VPN-Dienst in Firefox.
Dabei sollen Nutzer von Firefox 62 zu bestimmten Gelegenheiten, wie etwa dem Besuch von Datenschutz-spezifischen Webseiten oder Streaming-Diensten, auf das neue Angebot aufmerksam gemacht werden. Direkt über Firefox haben die Nutzer dann die Möglichkeit, ein Abonnement für ProtonVPN Plus abzuschliessen. Die Kosten belaufen sich hierfür auf 10 US-Dollar pro Monat.
Mozilla und ProtonVPN haben ein Partnerprogramm in den USA gestartet.
Durch die Kooperation weitet Mozilla sein Arsenal an Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen aus, ohne dafür selbst die kostspielige VPN-Infrastruktur neu aufzubauen. Gleichzeitig wird durch diesen Schritt ein weiterer Kanal zur Monetarisierung geschaffen. Als Non-Profit-Organisation sind die Open-Source-Spezialisten zentral auf Spendenmittel und Einkünfte durch Kooperationspartner und Premium-Dienste angewiesen. ProtonVPN gewinnt im Gegenzug massiv an Reichweite und Aufmerksamkeit. Unter den zumeist sicherheitsbewussten Firefox-Nutzern finden sich gewiss einige Kunden für den Netzwerkdienst.



Das könnte Sie auch interessieren