Publireportage 04.04.2022, 07:30 Uhr

Augmented Reality. Und Gebäudedaten werden erlebbar.

Augmented Reality hält bisher nur zögerlich Einzug in die Immobilien- und Baubranche. Ergon’s Lösung «BIM-to-Field-Augmented» könnte dies schnell ändern, da sie benutzerfreundlich, schnell und effizient ist. Und eine Brücke zwischen Planenden und Ausführenden schlägt.
(Quelle: Ergon Informatik AG)
Baustellen sind komplexe, sich stets wandelnde Mikrokosmen, in denen selbst Bauarbeiter:innen, Architekt:innen oder Bewohner:innen die Orientierung schwerfällt. Umso schwieriger ist es, dort Fehler zu eruieren und schnell zu beheben. Wie beispielweise den in Mini-Schrift bezeichneten Schalter Nr. 842 im dunklen Schaltschrank, im elften Stock hinten rechts zu finden. Oder unter Zeitdruck im Getümmel der Baustelle prüfen, ob die Leitungen im gleichen Winkel wie die fünf unsichtbaren Wände liegen. Dabei können auch schon kleine Baumängel grosse, teure Auswirkungen haben. Natürlich gibt es dafür Pläne und Listen. Doch vor Ort fällt es oft nicht leicht, Informationen im räumlichen Kontext zu sehen. Man spricht in diesem Zusammenhang von «kognitiver Distanz», wenn die Vorstellungskraft nicht ausreicht, um einfach von 2D in 3D zu wechseln. Augmented Reality ist wie dafür geschaffen, das Problem elegant zu beseitigen, und genau das hat Ergon mit ihrer innovativen Lösung BIM-to-Field-Augmented vollbracht.

Digitale Zwillinge machen es möglich

Das Grundprinzip ist simpel: Dank BIM, Building Information Modeling, existieren bereits digitale Zwillinge und Ergon nutzt diese, um die Bauphase sowie den späteren Unterhalt einer Immobilie zu optimieren. BIM-to-Field-Augmented verschmilzt die vorhandenen Daten mit der realen Welt und visualisiert sie auf dem Smartphone oder Tablet. Dazu braucht die Lösung weder Laserscans noch zusätzliche Software zur Ortsbestimmung wie etwa GPS, WLAN-Access-Points oder QR-Codes. Das ist keine Zauberei, sondern ganz einfach Mathematik: Jeder beliebige Punkt im Raum kann durch den Schnitt von drei Ebenen bestimmt werden. Wände und Boden legen also Ecken der Räume fest, die im Gebäude automatisch vermessen und verortet werden. Ergon hat dieses eigens dafür entwickelte Verfahren patentieren lassen und eine eigene App dafür entwickelt.

Niedrige Verwendungshürde dank Benutzerfreundlichkeit

Das Aufstarten der App ist kinderleicht und dauert etwa 15 Sekunden. Man markiert seinen Standort im 2D-Plan des digitalen Zwillings und zeigt mit der Kamera des Smartphones in die gewünschte Ecke. Sofort werden automatisch die sichtbaren Ecken des Raums visualisiert und man muss nur die gewünschte auswählen; und schon wird das 3D-Modell aus den BIM-Daten in Augmented-Reality eingeblendet. Das funktioniert online wie auch offline.
“Augmented Reality funktioniert tadellos auf jedem Smartphone. Somit tragen praktisch alle Menschen den Schlüssel zur Zukunft in ihrer Tasche.„
Daniel Neubig, Head of AR, Ergon Informatik AG
So lässt sich zum Beispiel der erwähnte gesuchte Schalter im Schaltschrank visuell identifizieren – ohne Suche in den Plänen oder der Dokumentation der Schalteranordnung. Auch den Verlauf der Leitungen kann man mit Augmented-Reality mühelos kontrollieren.

AR revolutioniert den Mängelbehebungsprozess

Fieldwalk hat als erstes Unternehmen BIM-to-Field-Augmented in ihre Teamwork-App integriert, um das Pendenzen-, Mängel- und Qualitätsmanagement zu zentralisieren. Denn auf Baustellen sind die Abläufe komplex und Zeitfenster klein. Darum ist es hilfreich und spart Zeit, wenn alle Involvierten stets auf dem aktuellen Stand sind und zudem schnell und mühelos Informationen untereinander austauschen können.
Früher hat man Baumängel auf Rundgängen mit Fotos und Notizen von Hand erfasst und in Excel-Tabellen mit tausenden von Zeilen übertragen. So bekamen die Subunternehmen ihre Pendenzen zur Abarbeitung zugeteilt. Oder man hat eine Nachricht mit Bild verschickt, die dann hoffentlich Beachtung fand und nicht vergessen wurde. Die mangelhafte Beschreibung der Aufgaben und lose organisierte Fotos führten oft zu Falschinterpretationen und verlängerten den Prozess.
Fieldwalk hat den Prozess revolutioniert. Fachbauleiter:innen markieren, fotografieren und verfassen schnell einheitliche Notizen, um Mängel zu beschreiben. Die Pendenzen werden automatisch im 2D-Plan oder 3D-Modell eingebettet und den betreffenden Unternehmer:innen zugewiesen: Diese können dann vor Ort mit AR die Mängel im räumlichen Kontext ansehen und beheben. Das spart Zeit, Nerven und ganz viel Geld: Eine Studie der PwC Schweiz hat errechnet, dass die Mängelbearbeitungen in der gesamten Schweizer Bauindustrie jährliche Verluste von 10 Prozent der nationalen Bauleistung betragen. Also rund 5 Milliarden Franken. Fieldwalk AR unterstützt das Team bei der Kommunikation und der Kollaboration, damit möglichst reibungslos zusammengearbeitet werden kann und wenn schon Fehler passieren, diese möglichst effizient bearbeitet werden.
“Dank Augmented Reality: Mehr Tempo, mehr Effizienz, mehr Qualität.„
Caspar Andri Largiadèr, Gründer Fieldwalk, GD Solution

Kosteneffizient in die Zukunft

Ergon’s Lösung BIM-to-Field-Augmented macht 3D-Daten auf breiter Front nutzbar, nicht nur am Bau, sondern auch für andere Branchen wie Facility Management, Retail oder Logistik; schliesslich kann man mit AR den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie optimieren. Die Anforderungen an Endgeräte sind gering und die Bedienung überaus benutzerfreundlich. Alles in allem: eine Lösung mit Zukunft. Und wann springen Sie auf den Augmented-Reality-Zug auf?
Möchten Sie mehr über BIM-to-Field-Augmented erfahren? Gerne laden wir Sie zu einer Beratung nach Mass ein und freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.


Das könnte Sie auch interessieren