Abgetaucht 25.01.2019, 16:35 Uhr

Transportdrohne stürzt in den Zürichsee

Am Freitag ist eine Drohne, die eine Blutprobe transportierte, über dem Zürichsee abgestürzt. Verletzt wurde niemand.
Seit dem 10. Dezember transportiert die Schweizerische Post im Auftrag des Universitätsspitals Zürich und der Universität Zürich Laborproben per Drohne
(Quelle: Die Schweizerische Post )
Eine Drohne ist in Zürich im unteren Seebecken abgestürzt, wie die Stadtpolizei schreibt. Es habe sich gezeigt, dass das Fluggerät rund 200 Meter vom Ufer entfernt im Bereich des Strandbades Mythenquai ins Wasser gefallen und vermutlich versunken sei. Laut Stadtpolizei war die Drohne mit einer nicht relevanten Blutprobe anlässlich einer Testphase vom Spital Hirslanden im Park ins Zentrallabor an der Forchstrasse in Zürich unterwegs gewesen.
Gemäss bisher nicht bestätigten Aussagen sei die Drohne für den Fall eines Absturzes mit einem Fallschirm ausgestattet gewesen. Das Fluggerät konnte – trotz genauer Koordinaten – von der Wasserschutzpolizei an der Oberfläche des Zürichsees bisher nicht gefunden werden. Aufgrund dessen werden nun Polizeitaucher der Stadtpolizei Zürich eingesetzt, schreibt die StaPo Zürich.

Post-Drohnen bleiben am Boden

Auch wenn die Polizei den Namen des Drohnenbetreibers nicht nennt, handelt es sich um die Schweizerische Post. Die Post schickt Laborproben mittels Drohne über den Zürichsee (Computerworld berichtete). Beim abgestürzten Gerät handelt es sich um eine Drohne des Typs Matternet M2 V9 des amerikanischen Herstellers Matternet.
Die genaue Absturzursache und der Verbleib sind auch am Nachmittag noch unbekannt, schreibt die Post in einem Blog-Eintrag. Bis die Absturzursache geklärt sei, blieben die Drohnen für das Spital in Lugano und am Universitätsspital Zürich am Boden, so die Post.


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