«Block Kit» 15.02.2019, 16:31 Uhr

Slack erhält Baukasten-System für die App-Entwicklung

Slack will die Entwicklung von Erweiterungen für die eigene Plattform vereinfachen und führt das neue «Block Kit»-Framework mitsamt einem dazugehörigen Baukastensystem ein.
(Quelle: Piotr Swat / Shutterstock.com)
Bereits seit Ende 2015 verfügt Slack über eine eigene App-Plattform, die eine Vielzahl von Erweiterungen für den Collaboration-Chat bereithält. Aktuell erstellen rund 200'000 Entwickler jede Woche neue Apps und Bots für Slack. Um diesen die Arbeit an ihren Lösungen zu vereinfachen, führt Slack nun zwei Neuerungen ein: das UI-Framework «Block Kit» sowie das dazugehörige Prototyping-Tool Block Kit Builder.
Die Erstellung neuer Apps orientiert sich in Block Kit an einem Baukastensystem, das sich aus insgesamt fünf Blöcken zusammensetzt:
  • Section: ein Container für Text
  • Context: Angabe von weiteren Beschreibungen und Metadaten
  • Image: ein Container für Bildinhalte
  • Divider: ein Trennelement zum Unterteilen von Inhalten zur besseren Lesbarkeit
  • Actions: ein Container für interaktive Komponenten wie Buttons, sechs Drop-down-Listen und ein Element zur Datumsauswahl
Über den Datepicker im Doodle Bot lassen sich unkompliziert freie Slots im Terminkalender finden.
(Quelle: Slack)
Der «Block Kit»-Builder ist für einen komfortableren Einstieg mit einer Reihe anpassbarer Vorlagen für allgemeine Funktionen ausgestattet. Darunter etwa Beispiele für verschiedene Genehmigungen oder Benachrichtigungen. Entwickler müssen daher nicht bei Null beginnen, wenn ein neues Projekt ansteht.
Mit zu den ersten Apps, die für das neue «Block Kit»-Framework entwickelt wurden, zählt die Slack-Erweiterung der Terminplanungslösung Doodle. Die App vereinfacht Nutzern die Terminplanung über mehrere Kalender hinweg. So können über den integrierten Datepicker beispielsweise schnell und automatisiert freie Slots gefunden werden.


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