Zum «Safer Internet Day» 05.02.2019, 06:02 Uhr

So (un)sicher bewegen sich Schweizer im Web

Zum heutigen «Safer Internet Day» hat Google eine Studie in 20 Ländern, unter anderem auch in der Schweiz, in Auftrag gegeben. Das Resultat: Schweizerinnen und Schweizer schneiden punkto Internetsicherheit im Europavergleich unterdurchschnittlich ab.
Schweizer User gehen Phishern häufig ins Netz
(Quelle: Shutterstock / wk1003mike)
Zum «Safer Internet Day» am 5. Februar hat Google eine repräsentative Studie in 20 europäischen Ländern zum Thema Sicherheit im Internet durchführen lassen. Befragt wurden auch 1003 Schweizerinnen und Schweizer – unter anderem zu Phishing, Hacker-Angriffen oder dem Einsatz von Sicherheitstechnologien. Dabei zeigte sich, dass im internationalen Vergleich hierzulande teilweise noch Aufholbedarf besteht.

Phishing ist ein Problem

So schneidet die Schweiz bei der Internetsicherheit im europäischen Vergleich knapp unterdurchschnittlich ab. Unter anderem werden die Schweizerinnen und Schweizer wesentlich häufiger Opfer von Phishing (47 Prozent) als die Deutschen (40 Prozent). Immerhin: Im Vergleich zu den österreichischen Nachbarn (49 Prozent) stehen die hiesigen Anwender besser da. Der Durchschnitt aller Befragten in anderen europäischen Ländern liegt bei 45 Prozent. In Europa am wenigsten von Phishing betroffen sind Nutzerinnen und Nutzer nach eigener Angabe in Polen (35 Prozent), Finnland (31 Prozent) und Ungarn (28 Prozent).
Auch bei Viren- und Malware-Angriffen zeigen sich die Schweizerinnen und Schweizer anfälliger als ihre europäischen Nachbarn. 22 Prozent geben an, schon einmal von einem solchen Angriff betroffen gewesen zu sein. In Österreich sind es 17 Prozent, in Deutschland 10 Prozent. Der europäische Durchschnitt liegt bei 16Prozent.


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