Wegen Sicherheit und Datenschutz 09.04.2020, 15:30 Uhr

Sammelklage gegen den Videochat-Anbieter Zoom eingereicht

Der Videochat-Anbieter Zoom sieht sich in den USA wegen Sicherheitslücken und Datenschutzmängeln mit einer Sammelklage konfrontiert.
(Quelle: Zoom)
Der in der Coronakrise stark nachgefragte US-Videodienstanbieter Zoom sieht sich wegen Sicherheitslücken und Datenschutzmängeln mit einer Klage konfrontiert. Im US-Bundesstaat Kalifornien reichte ein Aktionär eine Sammelklage ein.
In der Klage wird Zoom vorgeworfen, die Qualität des Datenschutzes zu hoch angegeben sowie nicht öffentlich gemacht zu haben, dass der Dienst nicht durchgehend verschlüsselt ist. Zoom war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. 
Die zunehmenden Sicherheitsbedenken sowie Berichte über das sogenannte Zoombombing, bei denen sich Unberechtigte in Sitzungen einwählen, setzen das Unternehmen unter Druck. Seit einem Allzeithoch Ende März hat die Aktie fast ein Drittel an Wert verloren.
Zoom-Chef Eric Yuan versprach vergangene Woche, sich der Probleme anzunehmen. Der Trend zum Home-Office in der Coronavirus-Pandemie hat Zoom Millionen neue Nutzer beschert.


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