16.09.2008, 11:36 Uhr

Mehr Sicherheit für VMware

Zur in Las Vegas stattfindenden VMware-Konferenz VMworld kündigen die Security-Spezialisten McAfee und Symantec neue, auf virtuelle Umgebungen zugeschnittene Sicherheitslösungen an.
Von McAfee wird das Produkt "Total Protection for Virtualization" kommen, eine umfassende Security-Suite, die auf den Betrieb in virtuellen Maschinen ausgelegt ist. Das zur VMworld präsentierte Paket umfasst die bekannten McAfee-Techniken von VirusScan, AntiSpyware, Host Intrusion Prevention und ePolicy Orchestrator. Wirklich neu ist dabei das Lizenzmodell, das die Verwendung der Suite in virtuellen Infrastrukturen erleichtern soll. Demnach muss nicht für jede im Rahmen einer virtuellen Maschine verwendete Kopie bezahlt werden. "Wir berechnen die Lösung pro physikalischen Server, unabhängig davon, wie viel virtuelle Maschinen darauf laufen", erklärte Kenneth Tom, Marketing-Manager bei McAfee. Den Preis für Total Protection for Virtualization, das gegen Jahresende verfügbar sein soll, wollte McAfee bislang allerdings nicht nennen.
Symantec wird den VMworld-Besuchern dagegen eine neue Technik in Form der "Symantec Security Virtual Machine" präsentieren. Dabei handelt es sich um eine Software-Appliance auf Linux-Basis, die als Gast auf dem zu schützenden Server läuft. Wie McAfee und mehrere andere Security-Spezialisten nutzt auch Symantec die von VMware für Drittanbieter bereitgestellten, programmierbaren Sicherheitsschnittstellen "VMsafe APIs". Sie erlauben die Kommunikation mit kleinen Monitor-Programmen, die in den diversen Sessions der virtuellen Umgebung laufen. Die Symantec Security Virtual Machine hat derzeit noch den Status eines Prototypen, soll aber spätestens dann zur Verfügung stehen, wenn VMware selbst Produkte freigibt, die das VMsafe API unterstützen.



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