23.05.2003, 00:00 Uhr

Microsoft rückt Oracle und IBM auf die Pelle

Laut den Markforschern von Gartner Dataquest rückt Microsoft im Datenbank-Markt immer näher zu den bisherigen Marktbeherrschern IBM und Oracle auf.
Laut Gartner-Studie liegen die Redmonder mit rund 23 Prozent Marktanteil für Windows- und Unix-Datenbanken auf Platz drei und haben vergangenes Jahr für 495 Millionen Dollar neue SQL-Server-Lizenzen an die Anwender gebracht. Am gesamten Datenbank-Markt, der Mainframeprodukte mit einschliesst, partizipiere Microsoft mit nunmehr 18 Prozent. Aufgrund eines 20-prozentigen Einbruchs beim Verkauf neuer Lizenzen sei der Anteil von Oracle am Gesamtmarkt von 40 Prozent 2001 auf 34 Prozent zurückgegangen. Damit muss Oracle die Topposition im Gesamtmarkt an IBM abtreten, das sich mit 36 Prozent am Gesamtmarkt neu das grösste Datenbank-Kuchenstück sichern konnte. Big Blue konnte sich vor allem durch die Steigerung beim Umsatz mit der Mainframe-Version von DB2 auf Platz eins vorschieben. Im Windows- und Unix-Segment, zu dem Gartner auch Linux zählt, liege Oracle mit 42 Prozent Anteil nach wie vor klar an der Spitze, heisst es. Denn IBM hält in diesem Bereich nur 24 Prozent Anteil und läuft Gefahr, hier von Microsoft überholt zu werden.


Das könnte Sie auch interessieren