29.03.2011, 11:38 Uhr

Den guten Ruf bei Facebook wahren

Der Dienst «Ruflotse» will die Reputation von Unternehmen und Privatpersonen im Internet schützen. Neu ist ein Modul für Facebook, das den Geschäftsführer auch auf Fotos erkennt.
Die Gesichtserkennung soll Personen auf möglicherweise geschäftsschädigenden Fotos identifizieren
Bislang überwachte der Dienst «Ruflotse» nur das Web und frei zugängliche Social-Media-Portale wie Flickr, Twitter und YouTube. Die Kontrollalgorithmen des Online-Services kontrollieren, ob über ein Unternehmen, seine Marke oder auch ein Mitglied des Managements womöglich rufschädigende Inhalte veröffentlicht wurden und benachrichtigten den Ruflotse-Benutzer. Er konnte veranlassen, dass die kritischen Äusserungen oder das multimediale Material gelöscht werden. Nun soll Ruflotse auch bei Facebook über die Reputation von Firmen und Privatpersonen wachen können.  Der Betreiber myOn-ID hat die Plattform für den Facebook-Scan mit drei Funktionen erweitert: Gesichtserkennung, Jugendschutz und Malware-Filter. Anhand biometrischer Merkmale soll der Dienst Personen auf Fotos identifizieren können. Der Inhaltefilter prüft Status-Updates, Pinnwandeinträge und Kommentare auf geschäftsschädigende oder jugendgefährdende Texte. Viren und andere Malware soll der Surfschutz eliminieren, indem er Inhalte und Links in den Facebook-Einträgen überwacht. Die Kontrollaktivitäten im Web sowie bei Facebook fasst Ruflotse in regelmässigen Mailings an den Benutzer zusammen. Über die Weboberfläche lassen sich die Monitoring-Daten auch als Excel-Tabelle exportieren. Je nach Funktionsumfang und Zahl der überwachten Facebook-Konten ist Ruflotse in unterschiedlichen Paketgössen verfügbar. Wie myOn-ID-Sprecherin Marina Ziegler auf Anfrage sagte, wird es für Schweizer Kunden in Kürze ein internationales Portaldes Dienstes geben.



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