26.08.2004, 00:00 Uhr

Integrationsfigur Oracle

Oracle hat an einer Veranstaltung in Zürich gezeigt, wie IT-Verantwortliche die Daten aus verteilten Applikationen konsolidieren könnenÖmit Produkten der Datenbänkler, versteht sich.
Die Integration der in verschiedenen Applikationen schlummernden Daten wird eine der grössten Aufgaben der Schweizer IT-Abteilungen der nahen Zukunft sein. So könnte das Fazit des Technology Day von Oracle lauten, zu dem die Datenbänkler am Dienstag in Zürich geladen hatten. Dass Oracle mit ihrem Customer Data Hub, mit dem Kundeninformationen zusammengeführt werden können, und der Umarmung der BPEL (Business Process Execution Language), einem De-facto-Standard zur Abbildung von Geschäftsprozessen, das technische Rüstzeug für die Umsetzung von Integrationsprojekten anbieten kann, wurde den Teilnehmenden in zahlreichen Referaten, die bis auf zwei Ausnahmen von lokalen Oraklern gehalten wurden, eingehämmert.
Daneben wurde ein Fallbeispiel für ein Integrationsprojekt mit Oracle-Technik präsentiert. Die in Deutschland beheimatete Freudenberg-Simrit, die unter anderem Dichtungsringe für Automotoren herstellt, hat mit Hilfe des Customer Data Hub, in dessen Mitte eine Oracle-Datenbank schaltet und waltet, ein Kundenbeziehungsmanagement aufgebaut. Die grösste Herausforderung war laut Projektleiter Rainer Seibel, Kundendaten, die in verschiedenen SAP- und in selbstentwickelten ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning) abgespeichert sind, zusammenzuführen. Auch die Daten, die auf der Webseite erhoben werden, mussten eingebunden werden. Obwohl die Freudenberg-Gruppe ein regelrechter SAP-Shop sei, habe man nun auf Oracle-Technik gesetzt. Ausschlaggebend sei deren Integrationsfähigkeit gewesen, meinte Seibel.


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