«ServiceNow will ich zum Meisterwerk machen»

Firma mit grenzenlosem Potenzial

CW: Warum haben Sie ServiceNow gewählt?
Bill McDermott sieht in ServiceNow ein Unternehmen mit «grenzenlosem Potenzial»
Quelle: ServiceNow
McDermott:
Nun, es gab mehrere Gründe. Nummer eins: Ich war 17 Jahre bei SAP und hatte viel Spass. Und ich war zehn Jahre lang CEO, wobei der Leistungsnachweis in der Steigerung des Unternehmenswertes während dieser Zeit von 39 auf 170 Milliarden Dollar für sich selbst spricht.
Allerdings glaube ich auch, dass es einen Zeitpunkt gibt, an dem man sich neuen Herausforderungen stellen muss. Dieser Zeitpunkt war für mich gekommen. Ich konnte ein Unternehmen übernehmen, von dem ich glaube, dass es grenzenloses Potenzial hat. Ich hätte auch ein anderes Mandat auswählen können. Aber ich glaube, dass dieses Unternehmen meiner Persönlichkeit, meinen Fähigkeiten und meinen Träumen am besten entspricht. Nun bin ich hier, um ServiceNow zu einem Meisterwerk zu machen.
CW: BMC ist laut den Marktforschern der grösste Wettbewerber in Ihrem Kerngeschäft.
McDermott: Nicht einmal im Kerngeschäft sehe ich einen grossen Wettbewerb. Und unsere Kunden, die ja mit ihrem Geldbeutel abstimmen, offensichtlich auch nicht. Aber ich habe schon oft gesagt: Wir brauchen niemanden, der verliert, damit wir gewinnen.
Unser Alleinstellungsmerkmal ist die Plattform mit einer einheitlichen Architektur und einem einheitlichen Datenmodell. Damit ist ServiceNow das einzige Unternehmen, das IT Service Management kombiniert mit IoT, IT Asset Management, dem Service Management für Mitarbeiter und Kunden sowie Sicherheits-Workflows.
CW: Das alles kann BMC nicht leisten?
McDermott: Korrekt. Der Grund dafür, dass wir mit dem von Ihnen erwähnten Wettbewerber selten Schwierigkeiten haben, ist, dass er auf der Grundlage seines Legacy-Angebots versucht, einen Übergang zu schaffen. Er und viele andere haben aber das Problem, dass sie unterschiedliche Produkte zusammenschustern. Das Portfolio ist sehr fragmentiert, die umfassende Integration fehlt.
Wir haben den Vorteil, dass die gesamte Integration auf unserer Plattform erfolgt. Und wir haben noch nie eine grosse Akquisition getätigt. Wenn wir zugekauft haben, war es in der Regel für eine bestimmte Technologie oder ein bestimmtes Talent – beispielsweise im Bereich des maschinellen Lernens oder der künstlichen Intelligenz. Alle Anwendungen sind in die «Now»-Plattform eingeflossen. Die Algorithmen waren bereits Teil unserer Software, wenn wir mit einer neuen Lösung zum Kunden gegangen sind.



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