Swiss-IT-Studie 10.04.2019, 06:26 Uhr

Hier investiert die Schweiz in die IT-Zukunft

Den meisten Schweizer Unternehmen hilft die Informatik beim Optimieren ihres Kerngeschäfts. Einige Betriebe nutzen die IT aber auch gezielt, um zusätzliche Produkte und Services zu lancieren. Computerworld gibt einen Überblick über die neusten Projekte.
Bühler hat die Sortieranlage «LumoVision» mit Azure verbunden
(Quelle: Bühler/Thomas Eugster )
Die Schweizer Wirtschaft investiert in den nächsten drei Jahren weiter kräftig in Informatik. Wie bis anhin auch schon nehmen die Sparten Industrie und Finanzen am meisten Geld für IT in die Hand. Die Zahlen des Marktforschungshauses IDC belegen, dass das ver­arbeitende Gewerbe schon im Vorjahr die Schwelle von 5 Mil­liarden Franken überschritten hat. Das Kredit- und Ver­sicherungswesen übertrifft die Marke im laufenden Jahr. Bis 2022 wachsen die Ausgaben in der Industrie dann aber stärker als die im Finanzbereich (vgl. Grafik).
Das kräftigste Plus bei den IT-Ausgaben erwarten die Marktforscher in der Informatikbranche. Allein im nächsten Jahr steigt die Investitionssumme über 5 Prozent. So wird der IT-Sektor die öffentlichen Verwaltung 2021 bei den Investitionen in die Informatik sogar überholen: 1,85 Mil­liarden Franken sind es laut IDC dann in der IT, «nur» noch rund 1,83 Milliarden bei den Behörden. Ebenfalls neu: Das Gesundheitswesen sowie der Sektor Transport und Verkehr liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wer mehr in die IT steckt.
Einige dieser Entwicklungen zeichnen sich bereits ab. Computerworld blickt deshalb auf ausgewählte IT-Projekte der vergangenen zwölf Monate zurück und fasst branchentypische Entwicklungen zusammen. Insgesamt wurden in dem Zeitraum über 900 IT-Vorhaben in der Schweiz respektive von einheimischen Unternehmen registriert.
Die Informatikfirmen werden ab 2021 zum drittgrössten Investor in IT – hinter der Industrie und dem Finanzsektor
(Quelle: Computerworld/IDC Blackbook )


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