Kühlkosten sparen: Die optimale Betriebstemperatur

Stromkosten machen in Serverräumen und Rechenzentren den Hauptbatzen aus. So optimieren Sie die Kühlung der Hardware und sparen bares Geld.

von Schneider Electric 02.03.2017 10:06

In den meisten Schweizer Rechenzentren und Serverräumen herrschen wohltemperierte 20 Grad Celsius. Im Hochsommer laufen die Kühlaggregate auf Hochtouren und verbrauchen jede Menge Strom. Grosskonzerne wie Google spielen deshalb mit dem Gedanken, ihre Datacenter in Polarregionen aufzustellen, weil dort die kostenlose Luftkühlung den Job erledigt.

Kühltechniker in unseren Breiten stecken dagegen in einem Dilemma, Erhöhen Sie die Ansaugtemperatur der Luft auf zum Beispiel 27 Grad, verbrauchen die Klimaaggregate zwar weniger Strom. Gleichzeitig müssen aber die Serverpropeller schneller drehen, um durch einen höheren Luftdurchlauf die gleiche Wärmemenge abzuführen. Der Einspareffekt wird dadurch teilweise wieder zunichtegemacht.

Kühlkosten sind eine Gleichung mit vielen Variablen. Die Analysten und Strategen W. Torell, K. Brown und V. Avelar von Schneider Electric haben in einem grossangelegten Feldversuch an vielen Schrauben gedreht. Ihre Testrechenzentren standen in Paris, Frankfurt und London. Ein Fazit: Die geografische Lage und das Klima-Temperaturprofil des Standortes haben einen entscheidenden Einfluss auf den optimalen Sollwert der IT-Luftansaugtemperatur. Es ist nicht immer sinnvoll, die Lufttemperatur auf einen Fixwert anzuheben. In vielen Fällen ist es kostengünstiger, eine variable Temperatur zuzulassen, die innerhalb einer Bandbreite schwanken darf.

Die Detailergebnisse des RZ-Feldtests und nützliche Anregungen, wie Sie ihre Rechner am effizientesten kühlen, finden Sie in unserem Whitepaper zum Download.

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