Soziale Medien knacken die Drei-Milliarden-Nutzer-Marke

Mehr als drei Milliarden Menschen sind nun auf sozialen Netzwerken unterwegs. Noch ist kein Rückgang des rasanten Nutzer-Wachstums in Sicht.

von lp, Nina Setinc (Pressetext) 09.08.2017 15:30

Soziale Medien zählen weltweit nun bereits mehr als drei Milliarden Nutzerinnen und Nutzer. Das geht aus der neusten Statistik der Agenturen We are Social und Hootsuite hervor. Gemessen an den insgesamt rund 3,8 Milliarden Internetnutzern ist das ein enormer Anteil. Die starke Zunahme bei den Social-Media-Nutzern ist auch Zeichen des anhaltenden Wachstums der Internetnutzung, das ungebremst weitergehen dürfte.

Seit April dieses Jahres kommen auf sozialen Medien täglich mehr als eine Million neue User hinzu. Insgesamt waren es 121 Millionen Menschen, die sich in den vergangenen vier Monaten entschieden haben, einer solchen Plattform beizutreten. Das Wachstum der gesamten Internetnutzung betrug im gleichen Zeitraum hingegen nur 0,2 Prozent – dies entspricht einem Zuwachs von rund acht Millionen Menschen.

Facebook ist unumstrittener Leader

Facebook bleibt der unumstrittene König unter den sozialen Medien. Im Ranking der monatlich-aktiven-Nutzer (MAU) befindet sich Facebook mit 2,046 Milliarden aktiven Nutzern auf Platz eins. Auch die Regelmässigkeit der Nutzung ist äusserst hoch – 59 Prozent aller User sind jeden Tag in dem sozialen Netzwerk aktiv.

Auch andere bekannte Plattformen zeigten in den vergangenen vier Monaten starken Nutzer-Zuwachs. Auf Platz zwei der MAU-Liste befindet sich YouTube, das vor allem aufgrund seiner neuen Updates stark an Popularität gewonnen hat. Insgesamt 1,5 Milliarden aktive Nutzer sind auf der Plattform monatlich oder häufiger aktiv. In der asiatischen Region ist vor allem WeChat sehr beliebt. Mehr als 90 Prozent der insgesamt 938 Millionen Nutzer des Dienstes leben in China.

Auch Messenger-Dienste wie WhatsApp und Facebook-Messenger verzeichnen stark ansteigende Nutzerzahlen. Für einzelne Märkte veröffentlichen deren Anbieter jedoch keine Zahlen – und wenn, dann nur in unregelmässigen Abständen.

Text: pressetext.com/Nina Setinc