Nationale E-Gov-Studie lanciert

Um festzustellen, wie sehr elektronische Dienste im Verkehr mit den Behörden in der Schweiz genutzt werden, wird eine nationale E-Government-Studie lanciert.

von Jens Stark 31.05.2017 15:21

Die Geschäftsstelle E-Government Schweiz lanciert in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) eine mehrjährige Studienreihe zur Ausbreitung und zum Nutzen von E-Government. Im Rahmen der Studie wird eine repräsentative Umfrage bei der Bevölkerung, der Wirtschaft und den Behörden durchgeführt.

Die Untersuchung sei nötig, um den Fortschritt der E-Government-Strategie Schweiz und die Etablierung der digitalen Verwaltung bei Bund, Kantonen und Gemeinden messen zu können, heisst es in einer Mitteilung. Im Rahmen der repräsentativen Untersuchung, die Anfang Juni beginnt, werden Bevölkerung und Wirtschaft zum elektronischen Angebot der Schweizer Verwaltung befragt. Zudem werden bei Bund, Kantonen und Gemeinden Angaben zur lokalen Umsetzung der nationalen E-Government-Strategie erhoben.

Die erste Ausgabe der Studie soll Ende 2017 publiziert werden. Die Geschäftsstelle hat für die Durchführung der Studie eine Ausschreibung gemäss WTO-Verfahren abgewickelt. Ende Februar 2017 erhielt die Firma Demoscope AG den Zuschlag.

Die nationale E-Government-Studie wird das zentrale Monitoring-Instrument der Geschäftsstelle. Sie löst damit die drei bisher einzeln durchgeführten Studien bei Bevölkerung, Wirtschaft und Behörden sowie die Webanwendung E-Government-Landkarte ab. Letztere wird per Ende 2017 ausser Betrieb genommen.

Ergebnisse der E-Gov-Studie