Dropbox kann nun Notizen scannen und abspeichern

Die Dropbox-App hat eine neue Funktion erhalten: ab sofort können damit etwa gescannte Notizen als PDF- oder Bilddateien abgespeichert werden. Auch die Weboberfläche des Onlinespeichers wurde überarbeitet.

von Luca Perler 12.04.2017 10:15

Dropbox hat seiner App eine Neuerungen verpasst: mit dem «Doc-Scanner-Feature» liessen sich neuerdings etwa Belege oder Whiteboard-Notizen einscannen, schreibt das Unternehmen auf seinem Blog. Die Scans könnten anschliessend auf Dropbox abgespeichert und geteilt werden. Business-Anwender seien zudem in der Lage, innerhalb der Scans nach Suchbegriffen zu suchen.

Die Paper-App ermöglicht es Team-Mitgliedern, gleichzeitig an Dokumenten zu arbeiten Die Paper-App ermöglicht es Team-Mitgliedern, gleichzeitig an Dokumenten zu arbeiten © Dropbox

Das separate Kollaborations-Tool von Dropbox, die Paper-App, erhält ebenfalls eine neue Funktion – von vielen Userinnen und User wurde diese bereits sehnlichst erwartet. Nun soll die Anwendung auch bei eingeschränktem Netzzugang besser funktionieren. Mit einem neuen Offline-Modus könnten beispielsweise auch während einer Zugfahrt Dokumente erstellt, eingesehen und bearbeitet werden. Diese würden synchronisiert, sobald die Nutzer wieder online sind. Mit dem erweiterten Funktionsumfang nähert sich Paper weiter Konkurrenzdiensten wie Google Docs an.

Nächste Seite: Weboberfläche in neuem Gewand

Weboberfläche in neuem Gewand

Der Onlinespeicherdienst Dropbox hat zudem seine Weboberfläche neugestaltet. Der Dienst soll mit den Änderungen übersichtlicher und einfacher zu bedienen sein, schreibt das Unternehmen in einem weiteren Blog-Eintrag. Dafür hat der Dienst die Navigation und die Toolbar überarbeitet, sodass User mehr Platz für den Austausch und die Kommunikation untereinander haben. Überholt wurde zudem die Suchfunktion – diese durchforstet neuerdings auch Dokumente und Dateien nach entsprechenden Suchbegriffen.

Das neue Design wartet mit Thumbnail-Ansicht auf und soll interaktiver sein Das neue Design wartet mit Thumbnail-Ansicht auf und soll interaktiver sein © Dropbox

Auch an der Optik der Weboberfläche hat Dropbox gefeilt: Dateien können von nun an nicht mehr nur in der Listen-, sondern auch in einer Thumbnail-Ansicht betrachtet werden. Private und geschäftliche Konten sind klarer voneinander getrennt. Über einen Button können Nutzerinnen und Nutzer zwischen den beiden «Modi» switchen. Suchresultate und Benachrichtigungen würden dabei lediglich für das aktive Konto angezeigt. Wer sich seit einigen Tagen nicht mehr auf der Plattform angemeldet hat, erhält nun eine Tour durch die renovierte Nutzeroberfläche.

Für Dropbox-Business-Administratoren soll es demnächst ebenfalls eine Neuerung geben. Der Dienst kündigte an, in Kürze eine überarbeitete Verwaltungskonsole aufzuschalten.