Studie: Gemanagter Leerlauf

Manager vergeuden 65 Stunden pro Jahr in Meetings. Lediglich die Hälfte aller abgesessenen Treffen sind laut einer Studie produktiv oder rentabel.

von Sabrina Manzey, pte 24.02.2017 15:31

Manager verschwenden jährlich rund 65 Stunden in unnötigen und unproduktiven Meetings. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Forschungsarbeit des britischen Technologie-Unternehmens Perivan.

95 Prozent der Meetings dauern länger als geplant 95 Prozent der Meetings dauern länger als geplant

Jedem zweiten für die Studie befragten Manager aus Grossbritannien nach haben schon einmal in einem Meeting wichtige Dokumente gefehlt. Zudem kommt es immer wieder vor, dass inkorrekte sowie falsche Vorträge abgehalten werden. Durchschnittlich nehmen die befragten Manager an rund drei Meetings pro Woche teil. Ein Viertel gab sogar an, sich bis zu fünf Mal wöchentlich in einer Sitzung zu befinden.

Rund 47 Prozent können aus ihrer Erfahrung sagen, dass sich die Zahl der geschäftlichen Zusammentreffen in den vergangenen drei Jahren deutlich erhöht hat. Insgesamt finden aber gerade einmal 54 Prozent der Manager, dass knapp über die Hälfte ihrer Meetings produktiv verbracht worden sind. Ganze 95 Prozent sagten zudem aus, dass die Meetings mehrheitlich viel länger als die vorgesehene Zeit andauern.

Unnötige Anwesenheit

Durch die Angaben zeigt sich, dass eine Tagung etwa 50 Minuten lang ist. Aus der Gesamtheit der erhobenen Werte errechnen die Forscher deshalb, dass jährlich etwa drei Tage für unnötige Meetings draufgehen. Zehn Prozent der britischen Manager befinden sich zudem regelmässig in Meetings, in denen ihre Anwesenheit eigentlich überhaupt nicht erforderlich ist. (www.pressetext.com)