5 nützliche Erweiterungen für Google Chrome

Der Webbrowser Chrome von Google lässt sich mit Add-ons aufpeppen. Wir zeigen fünf der praktischsten Erweiterungen für den Büroalltag.

von Jens Stark 18.08.2017 14:17

Chrome von Google wird immer mehr zum Standard-Browser der Schweizer Internet-Surfer, allen Privacy-Bedenken zum Trotz. Laut Statista liegt der Marktanteil hierzulande derzeit bei 32 Prozent, gefolgt von Safari mit knapp 24 Prozent und Firefox mit fast 17 Prozent.

Ist Chrome an sich schon stabil, schnell und auf mehreren Plattformen anwendbar, lässt sich der Funktionsumfang des Surfbretts mit diversen Zusatzprogrammen erweitern. Mit diesen wird die Internet-Surftour noch angenehmer oder effizienter. Wir stellen fünf praktische Erweiterungen vor.

1. Wie schnell bin ich?

Speedtest zeigt, wie schnell die Leitung ist Speedtest zeigt, wie schnell die Leitung ist © Screen: jst/nmgz

Ist das Web auch schon schneller gewesen? Um zu erfahren, ob es überhaupt klemmt, ist die Erweiterung Speedtest von Ookla ganz nützlich. Das Tool misst die aktuelle Ping-, Download- und Upload-Geschwindigkeit. Das ist auch nützlich, um herauszufinden, ob gerade ein guter Moment ist, um die Urlaubsfotos hochzuladen oder das Software-Update durchzuführen. Daneben misst Speedtest auch, wie schnell einzelne Webseiten geladen werden. Das ist praktisch, um beispielsweise den eigenen Auftritt mit anderen zu vergleichen.

Wer sich anmeldet, kann zudem seine Speedtest-Ergebnisse speichern und so die zeitliche Entwicklung nachverfolgen.

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2. Leseansicht für Chrome

Benutzer von Firefox, Edge und Safari kennen das: Webseiten lassen sich auch in einem schlichten Lesemodus anzeigen. Für Chrome gibt es hier die Erweiterung Mercury Reader. Wer sich also auf einer Webseite nur auf den Text konzentrieren möchte, klickt auf das entsprechende Icon, das nach der Installation des Add-ons in der Menüleiste des Browsers erscheint.

Mit dem Mercury Reader erhalten Surfer auch Einstellungsmöglichkeiten. So lässt sich Grösse und Art der Buchstaben verändern. Zudem offeriert die Leseerweiterung einen Nachtmodus, bei dem der Hintergrund schwarz und der Text weiss dargestellt wird.

Eine witzige Funktion gibt es schliesslich für Nutzer des E-Readers Kindle von Amazon. Von Mercury Reader formatierte Webseiten lassen sich direkt via E-Mail an das Gerät senden und dort in Ruhe lesen.

Aufgeräumt: Ein Artikel in der Leseansicht von Mercury Aufgeräumt: Ein Artikel in der Leseansicht von Mercury © Screen: jst/nmgz

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3. Ordnung in das Tab-Chaos

Wer kennt das nicht: Nach einer ergiebigen Surftour sind zahlreiche Tabs geöffnet. Schnell verliert man da die Übersicht über die offenen Webseiten. Zudem können so viele aktive Internetauftritte das Browsen verlangsamen, da der Hauptspeicher des PC unnötig gefüllt wird.

Die Lösung ist das Add-on OneTab. Ist die Erweiterung installiert, genügt ein Klick auf das entsprechende Icon und – schwupps! - werden alle Browserreiter geschlossen und alle gerade zuvor noch geöffneten Tabs erscheinen als Linkliste. Durch einen weiteren Klick auf den entsprechenden Link lassen sich die Tabs wiederherstellen, als Sammlung (Webseiten-URL und QR-Code für mobile Plattformen) verschicken oder schlicht und ergreifend löschen.

Mit Onetab werden die Reiter des Browsers zu einer HTML-Link-Liste Mit Onetab werden die Reiter des Browsers zu einer HTML-Link-Liste © Screen: jst/nmgz

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4. To-do-Listen ohne Ende

Was wäre der Arbeitsalltag (und die Freizeit übrigens auch) ohne Aufgaben-Listen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Tools und Webseiten, mit denen die Verwaltung solcher To-do-Listen erleichtert wird. Zu den bekanntesten gehören Todoist, Any.do und Wunderlist. Sie alle haben auch Erweiterungen für Chrome entwickelt, die vergleichbar funktionieren: Sie bieten nur die wichtigsten, am häufigsten gebrauchten Funktionen der jeweiligen Applikationen.

Mit Todoist lassen sich Aufgabenlisten sozusagen nebenher verwalten Mit Todoist lassen sich Aufgabenlisten sozusagen nebenher verwalten © Screen: jst/nmgz

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5. Gib mir Struktur

Der Alltag des modernen Menschen ist geprägt von Ablenkungen. Hier meldet sich das Mail-Programm, da hat jemand einen Twitter-Post retweetet, dort will ein Facebook-Freund zu einem Event einladen. Um solche ständigen Störungen zu unterbinden und sich konzentriert einer Aufgabe zu widmen, wurde bereits im vorigen Jahrtausend die Pomodoro-Methode entwickelt. Diese schlägt vor, Struktur in den Alltag zu bringen, indem man einen Timer auf 25 Minuten stellt und während dieser Zeit, nichts anderes macht, als das, was man sich vorgenommen hat. Nach den 25 Minuten konzentrierten Arbeitens wird einem dann eine fünfminütige Pause gegönnt.

Genau diesen Ansatz hat die Chrome-Erweiterung Strict Workflow für die Surftour mit dem Google-Browser umgesetzt. Einmal installiert erscheint eine kleine Tomate in der Menüleiste. Klickt man darauf, beginnt eine Web-basierte Eieruhr zu laufen. Während 25 Minuten lässt einen das Add-on nicht mehr auf Webseiten mit Zeittotschlagpotenzial wie Facebook, Twitter oder Youtube. Die Liste der gesperrten Webseiten lässt sich in den Optionen genau so individuell anpassen, wie den Zeitintervall für den Timer.

Nix da mit Facebook! Jetzt wird konzentriert gearbeitet... Nix da mit Facebook! Jetzt wird konzentriert gearbeitet... © Screen: jst/nmgz

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